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Kindertraining
Kinder haben den Wunsch, über ihren normalen und alltäglichen Bewegungsdrang etwas spezifischer zu arbeiten. Mädchen und Jungen, die tagsüber artig und ruhig die Schulbank drücken müssen, freuen sich über eine alternative Möglichkeit des Lernens. Spielen, sich frei bewegen können und sich mal so richtig auszuprobieren, ist dabei die eine, individuellere Seite, Rücksichtnahme, Toleranz, Respekt und gegenseitige Hilfestellungen die Andere, eher sozial orientierte.
So ist das Kindertraining immer auch als ein "erzieherischer Weg" zu sehen , dessen Ziele, Inhalte und Methoden von dem Geschick der Trainer abhängen. Drängt ein Trainer zu sehr auf Leistung und weiteren äusserlichen Dingen, kann er damit zu sehr am Ego des Kindes kratzen. Das Kind lernt, sich zusehends als Konkurrenz zu anderen Kindern zu verstehen und richtet sein Handeln darauf ein - ist das klug? Leistungskontrollen und die Förderung von Rivalität haben in der Selbstverteidigungs- Kampfkunstschule nichts zu suchen. Hier wird getobt und gespielt aber auch ernsthaft trainiert. Spass und Ernst liegen natürlicher Weise dicht nebeneinander, müssen dadurch aber sorgfältig auseinander gehalten werden.
Spaß bedeutet im Kids-Club: Spielen, rumtollen, rumalbern, Witze reißen, sich ausprobieren, an Grenzen gehen
Ernst bedeutet im Kids-Club:  sich auf ein Ziel konzentrieren, mit Ruhe vorgehen, Stress vermeiden, besonnen sein, von anderen Kindern lernen.
Im Kids-Club wird die Thematik der Mädchen- und Jungenarbeit nicht überstrapaziert. Daher gibt es keine besonderen Angebote für Mädchen oder für Jungen. Dennoch wird nicht unprofessionell gearbeitet, da den sozialen Unterschieden im Umgang mit Mädchen und Jungen auf jeden Fall Rechnung getragen wird. Auch die ganz Kleinsten sind bei uns willkommen.
Unser Kids-Club-Bambini-Trainer war der erste Trainer im weitem Umkreis,, welcher die Bambiniarbeit (Kinder von 4-6 J.) im Kampfsport überhaupt konzeptionell erfasste und strukturierte, obwohl andere Kampfsportarten dies abl ehnten. Dabei arbeitete er eng mit Eltern, Jugendämtern und Kitaleiterinnen innerhalb eines Projektes zusammen, die ebenfalls einen entscheidenden Anteil an der Entwicklung der Bambiniarbeit nahmen. Heute springen viele andere Kampfkunstvereine auf den fahrenden Zug auf. Kinder müssen auch auf anderen Eben gefördert und unterrichtet werden. Selbstvertrauen, Umgang mit Konflikten, Stressbewältigung uvm. Der Kids-Club kann allerdings im Bereich der Gefahrenabwehr für Kinder nur einen Teil abdecken, der größere Teil muss weiterhin durch das Elternhaus und die Schule aufgefangen werden. Selbstvertrauen bekommt ein Kind ausschließlich durch Erfolgserlebnisse und guten Zuspruch, dies muss nicht zwangsläufig mit Kampfkunst zu tun haben, sondern könnte in jedem Verein stattfinden. Ein stabiles Elternhaus mit Eltern, an dem sich ein Kind positiv orientieren kann, ist die Grundlage für ein gesundes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen. Daher ist der Kids-Club und die dortige Arbeit mit den Kindern immer auch von der Mitarbeit und Unterstützung der Eltern abhängig.
Kids-Club
Ziele:
Verbesserung der motorischen Fähigkeiten
Verbesserung des Körpergefühls
Steigerung der körperlichen Fitness
Stabilisierung und Förderung der Persönlichkeit
Steigerung der sozialen Kompetenz
Steigerung des Selbstbewusstseins und des Selbstwertgefühls
Ausbau der eigenen Toleranz gegenüber Situationen und Menschen
Umgang mit Stresssituationen
Teilnahme an Gürtelprüfungen (freiwillig)
Teilnahme an Wettkämpfen (freiwillig)
Was wir nicht bieten können
Kinder "umzukrempeln"
Ein Kind zum Meister trainieren
Ein Kind unbesiegbar werden lassen
Kinder auf Schulschlägereien vorzubereiten
Kinder gegen ihren Willen zu trainieren
Verhaltensstörungen bei Kindern bearbeiten
Psychische Störungen oder Erkrankungen der Kinder bearbeiten
Was wir vermeiden wollen
Zu ehrgeizige Eltern, die ihre Kinder überfordern
Kinder aufnehmen, deren Freizeit bereits total verplant ist
Kindern suggerieren, nur mit Gewalt weiterkommen zu können
Für wen das Angebot gedacht ist
Kinder von 9 - 12 Jahren
Kinder, die Spaß an der Bewegung haben
Kinder, die Spaß am Umgang mit anderen Kindern haben
Kinder mit leichten Verhaltensauffälligkeiten
Kinder mit motorischen Problemen
Neugierige Kinder, die etwas Neues probieren möchten
Kinder, die Gürtelprüfungen ablegen möchten
Kinder, die sich an Wettkämpfen beteiligen wollen
Eigenschaften, die man mitbringen sollte
Spaß an Bewegungen, die den gesamten Körper betreffen
Spaß im Umgang mit anderen Kindern
Spaß an Spielen
Möglichkeit, koordinativen Fähigkeiten zu entwickeln und fördern
Möglichkeit, physisch und psychisch erreichbar zu sein
Motivation, sich selbst besser kennen zu lernen
Grundsätzliche Offenheit
Die Trainingsgebiete (Systeme) sind
Ju-Jutsu ein 1969 in Deutschland entwickeltes Selbstverteidigungssystem, dass im Deutschen Ju-Jutsu Verband (DJJV) organisiert ist. Beinhaltet Techniken aus Judo, Karate, Aikido, inkl. Duo-System.
Weitere Infos
Ausgebildete Trainer aus dem Sport, Kampfsport- und Fitnessbereich
Mitarbeit der Eltern ist gewünscht
Eltern können das Training beobachten
Extra Prüfungsordnung für Kinder
Teilnahme an Wettkämpfen nur freiwillig
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