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KindertrainingWorkout 015aa

Kinder haben den Wunsch, über ihren normalen und alltäglichen Bewegungsdrang etwas spezifischer zu arbeiten. Mädchen und Jungen, die tagsüber artig und ruhig die Schulbank drücken müssen, freuen sich über eine alternative Möglichkeit des Lernens. Spielen, sich frei bewegen können und sich mal so richtig auszuprobieren, ist dabei die eine, individuellere Seite, Rücksichtnahme, Toleranz, Respekt und gegenseitige Hilfestellungen die Andere, eher sozial orientierte.

So ist das Kindertraining immer auch als ein "erzieherischer Weg" zu sehen , dessen Ziele, Inhalte und Methoden von dem Geschick der Trainer abhängen. Drängt ein Trainer zu sehr auf Leistung und weiteren äusserlichen Dingen, kann er damit zu sehr am Ego des Kindes kratzen. Das Kind lernt, sich zusehends als Konkurrenz zu anderen Kindern zu verstehen und richtet sein Handeln darauf ein - ist das klug? Leistungskontrollen und die Förderung von Rivalität haben in der Selbstverteidigungs- Kampfkunstschule nichts zu suchen. Hier wird getobt und gespielt aber auch ernsthaft trainiert. Spass und Ernst liegen natürlicher Weise dicht nebeneinander, müssen dadurch aber sorgfältig auseinander gehalten werden.

Spaß bedeutet im Kids-Club:
Spielen, rumtollen, rumalbern, Witze reißen, sich ausprobieren, an Grenzen gehen

Ernst bedeutet im Kids-Club: Bambini Training
sich auf ein Ziel konzentrieren, mit Ruhe vorgehen, Stress vermeiden, besonnen sein, von anderen Kindern lernen.

Im Kids-Club wird die Thematik der Mädchen- und Jungenarbeit nicht überstrapaziert. Daher gibt es keine besonderen Angebote für Mädchen oder für Jungen. Dennoch wird nicht unprofessionell gearbeitet, da den sozialen Unterschieden im Umgang mit Mädchen und Jungen auf jeden Fall Rechnung getragen wird. Auch die ganz Kleinsten sind bei uns willkommen.

Unser Kids-Club-Bambini-Trainer war der erste Trainer im weitem Umkreis,, welcher die Bambiniarbeit (Kinder von 4-6 J.) im Kampfsport überhaupt konzeptionell erfasste und strukturierte, obwohl andere Kampfsportarten dies ablBambini2ehnten. Dabei arbeitete er eng mit Eltern, Jugendämtern und Kitaleiterinnen innerhalb eines Projektes zusammen, die ebenfalls einen entscheidenden Anteil an der Entwicklung der Bambiniarbeit nahmen. Heute springen viele andere Kampfkunstvereine auf den fahrenden Zug auf. Kinder müssen auch auf anderen Eben gefördert und unterrichtet werden. Selbstvertrauen, Umgang mit Konflikten, Stressbewältigung uvm. Der Kids-Club kann allerdings im Bereich der Gefahrenabwehr für Kinder nur einen Teil abdecken, der größere Teil muss weiterhin durch das Elternhaus und die Schule aufgefangen werden. Selbstvertrauen bekommt ein Kind ausschließlich durch Erfolgserlebnisse und guten Zuspruch, dies muss nicht zwangsläufig mit Kampfkunst zu tun haben, sondern könnte in jedem Verein stattfinden. Ein stabiles Elternhaus mit Eltern, an dem sich ein Kind positiv orientieren kann, ist die Grundlage für ein gesundes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen. Daher ist der Kids-Club und die dortige Arbeit mit den Kindern immer auch von der Mitarbeit und Unterstützung der Eltern abhängig.

Kids-Club

Ziele:

  • Verbesserung der motorischen Fähigkeiten
  • Verbesserung des Körpergefühls
  • Steigerung der körperlichen Fitness
  • Stabilisierung und Förderung der Persönlichkeit
  • Steigerung der sozialen Kompetenz
  • Steigerung des Selbstbewusstseins und des Selbstwertgefühls
  • Ausbau der eigenen Toleranz gegenüber Situationen und Menschen
  • Umgang mit Stresssituationen
  • Teilnahme an Gürtelprüfungen (freiwillig)
  • Teilnahme an Wettkämpfen (freiwillig)
  • Was wir nicht bieten können
    • Kinder "umzukrempeln"
    • Ein Kind zum Meister trainieren
    • Ein Kind unbesiegbar werden lassen
    • Kinder auf Schulschlägereien vorzubereiten
    • Kinder gegen ihren Willen zu trainieren
    • Verhaltensstörungen bei Kindern bearbeiten
    • Psychische Störungen oder Erkrankungen der Kinder bearbeiten
  • Was wir vermeiden wollen
    • Zu ehrgeizige Eltern, die ihre Kinder überfordern
    • Kinder aufnehmen, deren Freizeit bereits total verplant ist
    • Kindern suggerieren, nur mit Gewalt weiterkommen zu können
  • Für wen das Angebot gedacht ist
    • Kinder von 9 - 12 Jahren
    • Kinder, die Spaß an der Bewegung haben
    • Kinder, die Spaß am Umgang mit anderen Kindern haben
    • Kinder mit leichten Verhaltensauffälligkeiten
    • Kinder mit motorischen Problemen
    • Neugierige Kinder, die etwas Neues probieren möchten
    • Kinder, die Gürtelprüfungen ablegen möchten
    • Kinder, die sich an Wettkämpfen beteiligen wollen
  • Eigenschaften, die man mitbringen sollte
    • Spaß an Bewegungen, die den gesamten Körper betreffen
    • Spaß im Umgang mit anderen Kindern
    • Spaß an Spielen
    • Möglichkeit, koordinativen Fähigkeiten zu entwickeln und fördern
    • Möglichkeit, physisch und psychisch erreichbar zu sein
    • Motivation, sich selbst besser kennen zu lernen
    • Grundsätzliche Offenheit
  • Die Trainingsgebiete (Systeme) sind
  • Ju-Jutsu
    ein 1969 in Deutschland
    entwickeltes Selbstverteidigungssystem, dass im Deutschen Ju-Jutsu Verband (DJJV) organisiert ist. Beinhaltet Techniken aus Judo, Karate, Aikido, inkl. Duo-System.

    Weitere Infos

    • Ausgebildete Trainer aus dem Sport, Kampfsport- und Fitnessbereich
    • Mitarbeit der Eltern ist gewünscht
    • Eltern können das Training beobachten
    • Extra Prüfungsordnung für Kinder
    • Teilnahme an Wettkämpfen nur freiwillig

     

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