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familienfreundliche Selbstverteidigungsschule

Selbstverteidigungs - Training in abgeschwächter Form wie wir es den Kindern vermitteln erzieht Kinder zu verantwortungs- und respektvollem Verhalten gegenüber den Mitmenschen und stärkt das Selbstvertrauen. Verhaltensauffällige, sowohl sehr zurückhaltende als auch hyperaktive Kinder können auch von Ärzten in unsere Kurse geschickt werden und zeigen sehr gute Fortschritte.

Was können die Kinder (und Eltern) bei uns erwarten:

 

Ziel des Trainingsangebotes für Kinder und JugendlichekomplettKinder

· Verbesserung der motorischen Fähigkeiten

· Verbesserung des Körpergefühls

· Steigerung der körperlichen Fitness

· Stabilisierung und Förderung der Persönlichkeit

· Steigerung der sozialen Kompetenz

· Steigerung des Selbstbewusstseins und des Selbstwertgefühls

· Umgang mit Stresssituationen

· Ausbau der eigenen Toleranz gegenüber Situationen und Menschen

. Körperhaltung und Körpergefühl zu verbessern

. Eindeutige Verbesserung der Konzentration

Was wir nicht bieten können:

· Ein Kind unbesiegbar werden lassen

· Kinder umzukrempeln (z.B. aus schüchternen Kindern Draufgänger zu machen)

· Kinder gegen ihren Willen zu trainieren

· Verhaltensstörungen, psychische Störungen oder Erkrankungen der Kinder bearbeiten (dafür gibt es Fachleute).

· Kinder auf Schulschlägereien vorzubereiten

Selbstverteidigung macht Kinder stark und selbstbewusst und sollte daher von Eltern als Ausgleichssport zu anderen Betätigungen für die Kinder genutzt werden.

Das Training findet Dienstags (Farbgurte) und Donnerstags(Weissgurte und Anfänger) für Kinder und Jugendliche bis 15 Jahren statt.

Das Training beginnt mit einem ausführlichen Aufwärmtraining ( 20 Minuten) und setzt sich zusammen aus einem Konditionstraining, Stretching, Lockerungsübungen für Muskulatur, Sehnen und Gelenken , sowie Anspannungsübungen für Muskeln und Sehnen . Hier werden folgende Methoden des Stretching eingesetzt:

Dynamisches Dehnen: Hierbei geht es um langsame und schnelle dynamische Wiederholungen von abwechselnden Bewegungen hintereinander in gleichmäßigen Intervallbewegungen.

Statisches Dehnen: Bewegungsübungen bei denen der langsam Körper in eine richtige Dehnposition (mindestens 20 Sekunden) gebracht und wieder gewechselt wird.

Falsche Dehnung ist ein häufig auffallendes Problem . Eine Eigenschaft der Muskulatur ist die Kontraktion. Muskulatur ist nicht fähig Dehnung und Kontraktion gleichzeitig zu leisten. Wenn auf Kommando auf- und abgefedert wird, um gezielte Muskelgruppen zu dehnen , so ist dies nicht nur uneffektiv , sondern auch schädlich . Das Federn des Muskels durch kurzen Takt wirkt auf die jeweiligen Muskelgruppen , die gedehnt werden sollen , als Schock , der sie logischerweise nicht dehnt, sondern sie sich eher zusammenziehen lässt. In diesem Fall werden die Muskeln von einem Mechanismus geschützt : dem Dehnreflex. Wenn man die Muskelfasern übermäßig streckt , durch Federn oder Überdehnung, wird ein Nervenreflex ausgelöst, der dem Muskel das Signal erteilt, sich zum Schutz vor Schäden zusammenzuziehen . Wenn dennoch weiter übermäßig gestreckt wird , kann es Schmerzen verursachen und ggf. auch mikroskopische Risse in den Muskelfasern . Diese Risse bilden später Narbengewebe innerhalb der Muskeln und vermindern dadurch die Elastizität.

Daher also: die wichtigste Regel zum Dehnen: NICHT federn.

Eine richtige Dehnung soll in drei Phasen erfolgen:

a.) leichte Dehnung ca. 20 Sekunden halten

b.) fortschreitende Dehnung ca. 20-30 Sekunden halten

c.) starke Dehnung - nicht weiter dehnen

Man soll jeweils ca. 20 - 30 Sekunden mit einer Dehnhaltung in einer leichten Spannung verbringen ohne nachzufedern. Regelmäßiges Ein- und Ausatmen dabei sorgt für die nötige Entspannung des Körpers.

Nach dem Aufwärmen und Dehnen sollten die Muskeln wieder in leichte Spannung versetzt werden. Die Dehnung ist eine Aktivität um gezielt Muskelgruppen zu strecken und auf die Dehnsituation vorzubereiten , welche im Hauptteil des Trainings ( oder Wettkampfes ) plötzlich auftreten wird . Ironischerweise bedeutet der gedehnte Zustand aber eine Situation , in der Muskel nicht arbeitet und sich die Muskelfasern nicht schnell zusammenziehen können. Da Kampfsport zum großen Teil auf Schnellkraft basiert und Schnellkraft eine Folge des Zusammenziehens der Muskeln ist , sollte ergo wieder eine leichte Spannung aufgebaut werden. Dies geschieht bei uns durch ein paar leichte und lockere Schläge, Blöcke und Tritte zu Beginn des Haupttrainings.

Konditionstraining: Der ganze Körper wird durch langsam beginnende und dann schneller werdende Bewegungen aufgewärmt. Wichtig hierbei ist, das der gesamte Körper aufgewärmt wird. Das heißt möglichst alle Sehnen und Muskeln des Körpers. Oftmals wird der Fehler begangen, das man als Aufwärmtraining 20 Minuten läuft , mit dem Effekt das die Schüler durchgeschwitzt und die Beine so leidlich auf- gewärmt sind. Hierbei wird übersehen , das der Oberkörper und die Arme noch kalt sind (d.h. die Muskeln und Sehnen sind noch nicht warm , aber man schwitzt trotzdem) und das die Beinmuskulatur durchs einseitige Laufen eher angespannt als gelockert ist . Optimal sind viele verschiedene Übungen abwechselnd für Arme, Beine, Unter- und Oberkörper um alle Sehnen und Muskeln anzusprechen.

KINDER und Jugend TRAINING

Konzentration, Disziplin & Durchhaltevermögen sind elementare Bestandteile in den Kampfkünsten. Gerade bei Kindern und Jugendlichen ist dieses auch für das spätere Leben nicht zu unterschätzen.

Beim Kinder- und Jugendtraining unter besonders qualifizierter Auf- sicht und mit besonderen Methoden werden der Ehrgeiz, die Selbsteinschätzung , das eigene Selbstvertrauen und Fairness geschult. Wir sind der Meinung , das genügend Selbstbewusstsein viel zur „ Lebensqualität “ und „ Sicherheit“ unserer Kinder und Jugendlichen beiträgt . Ein selbstbewusstes Kind oder Jugendlicher lässt sich nicht so einfach einschüchtern (erpressen oder provozieren) denn eines ist Sicher;

„Ein vermiedener Kampf ist ein gewonnener Kampf"

Erfolgreich bestandene Prüfungen machen die Kinder und Jugendlichen stolz auf ihre Leistungen und motivieren . Die Prüfungen werden nach strengen Vorschriften der Organisation und Verband abgehalten.

Die Kinder und Jugendlichen werden bei uns mit Spaß und Motivation an alle Bereiche des Kampfsport herangeführt und lernen aus Rücksicht auf die Gruppe, das eigene Ego hinten anzustellen. Hierdurch lernen die Kinder und Jugendlichen eine Art von Disziplin, welche sie sonst in dieser Form nie akzeptieren würden.

Aber auch die wichtigen Faktoren wie; Spaß und Freude gehören zu einem guten Training . Und das nicht nur beim gemütlichen Zusammensein, Lehrgang oder bei einem Ausflug.

Es ist mehr als nur ein einfaches Hobby, sondern auch vielmehr eine besondere Art der Erziehung und Charakterfestigung . Hier werden keine Schläger oder Randalemacher erzeugt sondern die positiven Werte und Tugenden gefördert , sowie die eigene Persönlichkeit entfaltet.

 

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