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Anti-Aggresssions- und Deeskalationstraining NEU
Der Budoclub Bushido bietet künftig auch Deesskalationskurse und Anti-Aggressionskurse in seinen Räumlichkeite n an. Unter Anleitung von Trainern und Pädagogen lernen Jugendliche die Normalität eines gewaltfreien Lebens. Gerade Kampfkunstschulen bieten, wenn die notwendige pädagogische Unterstützung vorhanden ist, ein S prungbrett für Jugendliche, künftig ohne Gewalt auszukommen. Leider gibt es auch heute noch Kampfkunstschulen, die schon Kindern im Training beibringen, keine Agressionen ab- sondern aufzubauen und nach einer Abwehr weiter auf seinen Gegner einzuprügeln um diese kampfunfähig zurück zulassen. Kampfkunstlehrer solcher Schulen scheinen den Ernst der Sache im Kampf gegen Aggression noch nicht erkannt zu haben.
So waren zahlreiche auffällige Jugendliche, auch jene des Angriffes im Müncher U-Bahnhof, wie auch beim Angriff auf einen Lehrer am Münchner S-Bahnhof vormals in einer Kampfsportschule.
Dort, wo Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen, Zielen, Wünschen und Interessen miteinander in Kontakt kommen, können Konflikte entstehen, die bewältigt werden müssen. Im besten Fall gelingt es, die Konflikte gewaltfrei zu lösen. Leider aber sieht die Praxis oftmals anders aus und nicht selten kommt es zur Anwendung unterschiedlichster Formen von Gewalt, die sich verbal, physisch, psychisch oder strukturell ausdrücken kann.
Bei einem Deeskalationstraining - gleichgültig ob präventiv oder in einer Krise eingesetzt - geht es immer um folge nde Schwerpunkte:
Deeskalation Grenzsetzung und Regeleinhaltung Umgang mit physischer und psychischer Gewalt Eigenschutz in körperlichen Auseinandersetzungen Erkennen von Gewalt (auch heimliche, versteckte Alltagsgewalt) Benennen der Gewalt Welche Auswirkungen und Spuren hinterlässt Gewalt Überprüfung eigener Positionen zu Gewalt Eigene Grenzen und Grenzen des Gegenüber erkennen und wahren
Zu den Kursinhalten zählen:
Konfliktbewältigung unter Stress 
Mobbing am Arbeitsplatz oder in der Schule
Sensisibilisierung für den eigenen Körper und den Körper anderer
Überprüfung eigener Gewaltpotentiale
Erprobung von Flucht- und Interventionsmöglichkeiten in der Dynamik von Gewaltprozessen
Erlernen von Verhandlungsstrategien
Mediation und Streitschlichtung
Gefahren erkennen, vermeiden, bewältigen
Körpersprache, Gestik, Mimik
die Stimme als „Waffe“
Stärkung des Selbstbewusstseins und somit sicheres Auftreten
juristisch korrektes Verhalten in einer Stresssituation 
Eigensicherung, Selbstschutz
Entspannungsübungen
Nothilfe
Realistische Selbstverteidigung – Deeskalationsstrategien
die wirkungsvollsten Techniken zur Selbstverteidigung
Situationstraining mit Rollenspielen und Videoanalyse
Die K  urse sind für Laien konzipiert und es werden keinerlei Vorkenntnisse in Kampfsport, besondere körperliche Fitness oder Akrobatik benötigt. Mädchen und Jungen sowie Frauen und Männer werden gleichermaßen angesprochen und der Unterricht findet in gemischten Gruppen statt.
Gerade bei Jugendlichen: Wir bieten gewaltbereiten Kindern und Jugendlichen die Konfrontation, die sie suchen. Im Training werden klare Regeln und Grenzen gesetzt; denn oftmals rührt ihr Verhalten aus einer völligen Orientierungslosigkeit. Erlernen Sie die Methoden und Möglichkeiten der „Konfrontativen Pädagogik“, als einen erfolgreichen Ansatz gegen Kinder- und Jugendgewalt. „Pädagogisch gezielte Konfrontation mit der Gewalt bietet eine dynamische Streitkultur, die von dem Gewaltbereiten respektiert wird.“
Die Kinder und Jugendlichen werden in ihrem Verhalten ernst genommen, positiv wie auch negativ. Es wird von ihnen erwartet, für ihr Verhalten einzustehen und dies mit allen daraus resultierenden Konsequenz en. Jedem Einzelnen wird Wertschätzung und Respekt gegenüber gebracht - jegliches n egative Verhalten jedoch konsequent benannt. Für viele Teilnehmer ist dies eine völlig neue Erfahrung im Umgang mit Trainern und Pädagogen.
Zum Abschluss erhalten alle Teilnehmer ein Zertifikat sowie zusätzliches Unterrichtsmaterial.
Informationen erhalten Sie bei uns.
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